Gemeinsame Werte, neue Zielgruppen: Warum die Süddeutsche Zeitung auf die EOFT setzt

Im Gespräch mit Stefanie Maier, Süddeutsche Zeitung

Stefanie Maier, ©Nadine Stegemann

Wie würdest du die EOFT-Partnerschaft charakterisieren?

Die Partnerschaft mit der EOFT ist für uns eine strategische Partnerschaft, bei der wir uns über die Inhalte annähern, weil die Marke oder das Thema zu uns passt. Wir glauben, dass wir über die EOFT neue Zielgruppen erschließen können aber auch, dass beide Seiten stark von der Partnerschaft profitieren können, einfach weil ein gemeinsames Interesse vorhanden ist.

Was macht den Bereich Outdoorsport- und Abenteuer für euch so interessant?

Das Thema Sport war bei uns im Kooperationsbereich in den letzten Jahren unterrepräsentiert. Darauf haben wir uns länger nicht fokussiert. In der Vergangenheit gab es zum Beispiel Partnerschaften mit dem FC Bayern Basketball oder dem Munich Mash. Aber dieses Mal wollten wir etwas anderes: eine spannende Zielgruppe, die loyal ist und wo es von vorneherein viele Überschneidungspunkte gibt.

Wie gut passen die Zielgruppen von SZ und EOFT zusammen?

Wir wissen, dass unserer Leser:innen sehr sportaffin, outdoor-begeistert und wissbegierig sind. So gesehen werden die Themen der EOFT innerhalb unserer Zielgruppe sicher auf großes Interesse stoßen, gerade im Münchner Raum, wo die Berge und Outdoorsport sehr präsent sind.

Was ist euch in Bezug auf Partnerschaften besonders wichtig?

Uns ist es sehr wichtig, dass die Partnerschaft glaubwürdig und auf Augenhöhe ist. Mit der EOFT haben wir viele Anknüpfungspunkte und können sowohl bei Bestandshemen als auch bei Neuentwicklungen, wie dem MINDPOP Festival zusammenarbeiten und die Partnerschaft auf verschiedene Standbeine stellen.

Wie steht ihr zum Thema Community und Live-Events?

Wir glauben zu 100 Prozent an die reale Begegnung. Deshalb haben wir diverse eigene Formate, wo wir den Journalismus live auf die Bühne bringen. Es geht darum, Themen erlebbar für ein Publikum zu machen und Emotionen zu wecken, sodass man hinterher mit einem guten Gefühl und vielen neuen Impulsen rausgehen kann. Und was das angeht, haben die SZ und die EOFT, glaube ich, den gleichen Ansatz.

Mindpop Festival, ©Andi Huber
Simone Miller (EOFT Program), Simon Straetker (Filmemacher) auf dem Mindpop Festival, ©Andi Huber