Draußen sein verbindet: Wie die Filmtouren den DAV und seine Community begeistern

Im Gespräch mit Katja Vogel, Deutscher Alpenverein

Katja Vogel (©DAV/Tobias Hase)

Mit dem Deutschen Alpenverein arbeiten wir schon seit 2013 zusammen und werden dies (Stand Frühjahr 2026) auch noch drei weitere Jahre tun. Welche Schnittmengen es zwischen dem DAV und den Moving-Adventures-Filmtouren gibt und welche Vorteile sich für beide Seiten aus der Zusammenarbeit ergeben – darüber haben wir mit Katja Vogel gesprochen, die die Partnerschaft seit mehr als zehn Jahren mitprägt.

Katja, was macht Moving Adventures Medien für den Deutschen Alpenverein so interessant als Partner?

Für uns ist besonders spannend, dass wir diese Partnerschaft im Verband auf allen Ebenen mit Leben füllen können. Unsere Sektionen werden beispielsweise aktiv in die Tourstopps vor Ort eingebunden und treten dort direkt mit dem Publikum in Austausch – darunter viele DAV-Mitglieder, aber auch Menschen, die den DAV bislang noch nicht kennen. Moving Adventures Medien (MAM) bietet uns nicht nur eine Plattform, sondern unterstützt auch ganz konkret unsere Sektionen vor Ort, etwa durch die Organisation und Bereitstellung entsprechender Infostände.

Inwiefern passen der DAV und Moving Adventures Medien auf der inhaltlichen Ebene zusammen? Spiegelt die Filmauswahl eure Werte wider?

Zwischen euren Filmtouren und dem DAV besteht eine große inhaltliche Schnittmenge: Es geht um das Unterwegssein in der Natur, um Gemeinschaft und um vielfältige, kreative Formen des Bergsports. In den letzten Jahren habt ihr das Programm noch mal weiterentwickelt – weg von der krassen Action, hin zu einer Filmauswahl mit Abenteuern und Geschichten, die die nahbarer wirken und viele Menschen inspirieren können. Da entsteht schnell der Gedanke: „Das ist eine tolle Idee – so etwas könnte ich vielleicht auch selbst einmal ausprobieren.“

Gleichzeitig bieten die Filmtouren eine wertvolle Plattform, um für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Risiko zu sensibilisieren und die Bedeutung guter Vorbereitung zu vermitteln.

Wie wichtig ist es euch, dass die Abenteuer in den Bergen stattfinden?

Es muss nicht immer hochalpin sein. DAV-Sektionen gibt es bundesweit – von Berchtesgaden bis Flensburg. Nicht jede oder jeder hat die Alpen direkt vor der Haustür oder besteigt Achttausender. Aber mit etwas Kreativität lassen sich auch im unmittelbaren Umfeld kleine Abenteuer und beeindruckende Naturerlebnisse entdecken. Das Ermöglichen von wohnortnahem Bergsport ist ein wichtiges und aktuelles Thema im DAV.

Warum ist es so besonders, Outdoorfilme im Rahmen einer Filmtour zu erleben?

Wenn man Teil dieser Community ist, gemeinsam in einem vollen Saal sitzt und weiß, dass alle dort dieselbe Leidenschaft für die Berge und das Draußensein teilen, dann entstehen ganz besondere Emotionen. Die Geschichten auf der großen Leinwand wirken noch einmal ganz anders, als wenn man ein Buch liest oder durch Social Media scrollt. Viele erinnern sich dabei an eigene Touren oder schmieden direkt neue Pläne – und kommen sofort mit anderen darüber ins Gespräch. Genau daraus entsteht diese besondere Atmosphäre. Ich habe nach solchen Abenden schon oft von anderen gehört – und auch selbst gedacht: „Ich muss jetzt raus. Am liebsten sofort los!“